2011 – the show goes on

Habt Ihr euch schon gefragt, ob es nichts mehr zu berichten gibt aus Vancouver?! Natürlich gibt es noch genug zu berichten und damit: Welcome in unserem zweiten Monat Kanada!!

Unsere Geschichte setzt direkt nach Weihnachten an. Wann hat man denn schon mal die Möglichkeit Vancouver ohne Menschenmassen, quasi in aller Stille zu genießen? Genau, am 25. Dezember, der einzige Tag wo fast alles geschlossen bleibt. Somit haben wir uns am ersten Weihnachtstag in den Stadtteil Gastown begeben. Und was ist wohl die Attraktion von Gastown : The Steam Clock. Wie der Name schon sagt, wird die Uhr durch Dampf betrieben und anstelle eines Glockenspiels ertönt viertelstündig eine Melodie. (Big Ben lässt grüßen…) Das lustigste an diesem Tourimagneten sind aber die Menschen die sich für Ihr Erinnerungsfoto positionieren und gerade zu dem Zeitpunkt, wo die Uhr ihr Spiel beginnt, überrascht aufschreien, weil Sie denken Sie haben was kaputt gemacht.

Und dann kam der Boxing Day. Angesagt als der Schnäppchentag im Jahr, mit unglaublichen Rabatten, Schlangen vor den Geschäften und der Gefahr auf der Robson Street tot getrampelt zu werden. Ganz so schlimm war es dann doch nicht. Und bis auf die Schlange vor dem Adidas Geschäft und der Einbahn- Rolltreppe vor dem Future Shop, war es vergleichbar mit einem normalen Samstag. Und die Schnäppchen scheinen sich vor uns versteckt zu haben…

Weiter ging es mit der Massive Gala, unser Silvesterabend. „Gschnigelt und gebigelt“ sind wir zur größten Silvesterparty Vancouvers ins Convention Centre gestartet. Trotz dem komischen Gefühl etwas verpasst zu haben (Familie und Freunde hatten schließlich schon 9 Stunden vor uns das Silvestervergnügen) haben wir den Abend sehr genossen, was nicht nur auf das leckere Essen zurückzuführen ist. Somit haben wir dieses Jahr mit vielen Asiaten und OHNE Feuerwerk das neue Jahr begrüßt und waren hautnah dabei, als besagte Asiaten bereits nach 2 Gläsern Wein nicht mehr gerade laufen konnten. Etwas gewöhnungsbedürftig (um nicht zu sagen grausam) waren die DJ’s die nach 12 Uhr für Unterhaltung sorgen sollten. Aber offizielles Ende der Party war sowieso um halb 2. Gut vorbereitet packte ich beim Ausgang der Massive Gala meine faltbaren Ballerinas aus und erntete viele neidische Blicke der Damen, die nun barfuß Ihren Heimweg antraten.

Im neuen Jahr war es nun Zeit, Vancouver mal von der anderen Seite zu sehen. Also ab in den Seabus und auf nach North Vancouver! Ein riesiges Taxi über’s Meer. Und typisch kanadisch genossen wir die Fahrt mit einem Starbucks Kaffee (ein Must- Have rund um die Uhr um nicht mehr als Touri zu gelten). Während der Überfahrt bleibt genug Zeit die traumhafte Kulisse North Vancouvers und der dahinterliegenden Mountains zu genießen, wenn Sie nicht wie so oft in Regen und Wolken untergeht. In North Vancouver angekommen, begrüßen einen gleich freundlichst die Kormorane. Ein lustiges Völkchen! Und wie zu erwarten war sieht man Vancouver von hier aus von der anderen Seite. Neben dem Panorama hat man hier auch einen atemberaubenden Blick auf den Sonnenuntergang. Und wenn man sich an der Skyline satt gesehen hat, kann man sich im Longsdale Quay Market beim Kinderfrisör im Rennauto einen neuen Haarschnitt gönnen.

Back in Downtown haben wir in den letzten Wochen weiter die Stadt erkundet – wenn das Wetter was hergab. Zu den Kuriositäten zählen unter anderem riesige, lachende Bronzestatuen, die wir natürlich gleich als Vorbild nutzten, Stanley Park, mit seinen tierischen Einwohnern, die sehr zutraulich sind und natürlich Canada Place. Letzterer ist Heimat des Olympischen Feuers 2010 und auch des riesigen „Lego“ Killerwals, welcher natürlich (sonst wär’s ja zu unspektakulär) blinkt. Auch befindet sich dort der Wasserflugzeughafen (Coal Harbour) und direkt nebenan die Anlegestelle für die großen, teuren Yachten und Schaufelraddampfer.

Zur allgemeinen Belustigung gibt es natürlich noch ein paar kleine Einblicke ins Unterhaltungsprogramm, wie z. B. unser Besuch des IMAX Kinos’s mit riesigen 3D- Brillen und einer großen Cola (1 Liter!!!) und unser Abend im Bowlingcenter (man beachte die Namen und die Video’s sind natürlich nur gespielt…).

Die nächsten Tage/ Wochen folgen noch diverse Specials unserer Reise, also keine Angst, es wird nicht wieder so lang bis zum nächsten Artikel dauern

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